Interrail – Travel Diary #4 (Orléans, Blois, Tours, Bordeaux, San Sebastian, Lissabon)

Heute gibt’s wieder ein neues Traveldiary 🙂 Wenn ihr wissen wollt, was wir in Lissabon und San Sebastian alles erlebt haben und was wir uns in Orléans, Blois, Tours und Bordeaux alles angeschaut haben, einfach weiterlesen! 🙂 Die vorigen Traveldiarys findet ihr hier, hier und hier.


Tag 12- Orléans, Blois, Tours, Bordeaux
Früh morgens starteten wir mit dem Zug nach Orléans. Als wir dort ankamen, war die Stadt noch sehr verschlafen und nach einer kleinen Runde durch die Stadt entschieden wir gleich weiter zu fahren. Nächster Stopp: Blois. Blois hat uns beide total überrascht: es war viel schöner und vielseitiger als gedacht und wir verbrachten die meiste Zeit des Tages dort. Wir schauten uns das Schloss und die Kirchen an, schlenderten übe den Markt, kauften ein und besorgten uns unser Mittagessen, das wir dann am Ufer der Loire verspeisten. Nach unserer Zeit in Paris kam uns dieses Mittagessen gleich total günstig vor, da wir die Pariser Preise gewohnt waren. Unser nächster Stopp war Tours, eine nette Stadt, die mich aber nicht vom Hocker gehaut hat. Dort haben wir die Kathedrale und das „Schloss“ angeschaut und haben es uns dann mit einem Eis auf einer Wiese gemütlich gemacht. Die letzte Stadt an diesem Tag war Bordeaux, wo wir auch übernachteteten. Nachdem wir eingecheckt hatten, machten wir uns noch auf die Suche nach etwas zu essen und landeten dabei bei einem total leckeren Dönerladen. Ich hab‘ dort eindeutig eines der besten vegetarischen Dürüms überhaupt gegessen. Außerdem war das anscheinend voll der Insider-Tipp: Jeder der bestellt, hat den Besitzer des Ladens, der auch das Essen zubereitete anscheinend „Chef“ zu nennen.

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Tag 13- Bordeaux, San Sebastian
In Bordeaux entschieden wir uns im Hotel zu frühstücken und packten auch gleich ordentlich Jause  für den restlichen Tag ein. Mit dem Fahrrad fuhren wir durch die Stadt und schauten uns alles an. Um die Mittagszeit herum fuhren wir dann zur Garonne, wo ein Markt stattfand, bei dem wir dann auch zu Mittag aßen. Mit dem Rad ging es dann auch wieder zurück zum Bahnhof, wo aber leider der City-Bike Ständer voll war. Also mussten wir nach einem weiteren Ständer suchen, was mich natürlich schon wieder mal total gestresst hat. Zum Glück haben wir unseren Zug dann aber noch locker geschafft! Bordeaux hat mich ehrlich gesagt nicht vom Hocker gehaut, kann man mal machen, muss aber nicht sein. Mit dem Zug ging es weiter ans Meer nach San Sebastian. Leider hatten wir keinen Plan wie wir dort in unsere Unterkunft kommen sollten. Also machten wir uns auf die Suche nach WLAN, fanden schließlich heraus mit welchem Bus wir fahren mussten und gingen kurz zum Meer. Unser Quartier befand sich ziemlich weit draußen bzw. am Hügel. Von der Busstation aus mussten wir noch einen weiteren Hügel bewältigen. Da wir anscheinend etwas lost aussahen, hat ein altes Ehepaar dann versucht uns zu helfen, die Unterkunft zu finden. Leider war die Verständigung aber etwas schwierig, da die beiden nur baskisch sprachen und auch kaum ein Wort auf Englisch verstanden. Zum Glück kam dann noch ein Auto vorbei und der Fahrer konnte uns den Weg sogar auf Englisch erklären. Nach unserer Ankunft machten wir es uns im Zimmer gemütlich und aßen dann noch einen leckeren Salat und einen Veggieburger in der Pension. Das Essen dort war im Vergleich zu den anderen Lokalen in San Sebastian echt preiswert und außerdem total lecker.

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Tag 14– San Sebastian
Leider fühlte ich mich an diesem Tag nicht zu 100% fit, deshalb blieb ich nach dem Fühstück mit „Gilmore Girls“ im Bett, als Marki laufen ging. Am Nachmittag entschieden wir trotz nicht so schönen Wetters in die Stadt hinein zu fahren. Zuerst schauten wir uns das Stadtzentrum genauer an :). Nach einer Pizza machten wir uns dann endlich auf den Weg auf den Urgull, der sozusagen der Hausberg von San Sebastian ist. Von dort aus hatten wir einen super Ausblick über die Stadt und auch auf das Meer. Dort oben war es echt total schön und es zahlt sich total aus raufzugehen. Sonst verpasst man wirklich was J Wieder unten angekommen holten wir uns noch einen Radler und ein Bier und setzten uns ein bisschen ans Meer. Als Marki gerade ein paar Fotos von mir machte, kam auf einmal ein Mann, der uns unbedingt fotografieren wollte. Keine Ahnung warum er das wollte, aber seiner Frau war es sichtlich peinlich (anscheinend macht er das aber öfters haha). Nach diesem lustigen Erlebnis ging es mit dem Bus zurück in unsere Unterkunft, wo an diesem Abend die Küche leider schon geschlossen war. Deshalb bekamen wir leider nur mehr ein Sandwich serviert. 😦

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Tag 15 – San Sebastian
Nachdem wir am Tag davor das Hotelfrühstück genommen haben, was uns nicht zu 100% überzeugt hat, entschieden wir uns an diesem Tag für das Frühstücksangebot, das sowohl für Hotelgäste als auch Restaurantgäste gilt, was viel besser und preiswerter war. Nach leckeren Croissants und ColaCao packten wir uns zusammen und fuhren mit dem Bus wieder in die Stadt. Diesmal ging es aber direkt an den Strand, da das Wetter trotz schlechten Wetterberichts total schön war. Den restlichen Tag verbrachten wir am Strand und im Wasser, das wunderschön klar und sauber war. Bevor wir in den Nachtzug mussten, aßen wir noch zu Abend und dann konnte die 14-stündige Fahrt am Sitzplatz auch schon beginnen. Im Gegensatz zu Marki habe ich diesmal leider nicht so gut geschlafen und war echt froh, als wir in der Früh in Lissabon ankamen.

Tag 16 – Lissabon
Um 7:30 startete unser Tag in Lissabon. Da wir aber erst frühestens um 9 einchecken konnten, gingen wir zu Fuß in Richtung unserer Unterkunft los und wollten auf dem Weg frühstücken. Wir fanden eine total süße Bäckerei, wo es wirklich so viel Auswahl an allem möglichen Gebäck und Mehlspeisen gab und noch dazu war einfach alles total günstig. Das teuerste war der frischgepresste Orangensaft um 2€, also echt super. Um 9 konnten wir dann einchecken, allerdings war unser Zimmer noch nicht fertig, also haben wir uns nur schnell umgezogen Zähne geputzt und machten uns dann sofort auf den Weg in die Stadt. Als erstes ging es rauf zum Castello San Jorge, wo man über die gesamte Stadt sehen kann. Dann weiter zur und in die Kathedrale und daraufhin wurde noch der Rest der Altstadt besichtigt. Nachdem wir schon so viel gegangen sind, genehmigten wir uns eine Pause beim all you can eat buffet und schlugen uns den Bauch voll. Danach spazierten wir weiter durch die Stadt und gingen in ein paar Geschäfte. Kurz darauf machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof Oriente, da wir für den übernächsten Tag eine Fahrt reservieren mussten. Leider war der Mann am Schalter nicht so freundlich und erklärte uns, dass er für die Reservierung beide Interrailpässe brauchen würde und die Passnummer alleine nicht reicht. Um uns kurz auszuruhen und unser Zimmer zu beziehen, fuhren wir zurück ins Hotel. Leider waren aber unsere Rucksäcke nicht wie versprochen in unserem Zimmer, sondern noch immer eingesperrt im „Storageroom“. Es dauerte ewig bis die Besitzerin der Wohnung kam und uns die Rucksäcke gab. (Das war aber auch das einzige negative an der Wohnung, sonst war alles super :)) In der Zwischenzeit telefonierte ich mit einer Freundin und unterhielt mich mit ein paar anderen Bewohnerinnen auf dem Balkon. Obwohl wir recht müde waren, entschieden wir uns nachdem die Rucksäcke endlich gebracht wurden, noch einmal das Haus zu verlassen und den Torre de Belem zu besichtigen. Von der S-Bahn Station Belem gingen wir noch ca. 20 Minuten zu Fuß und machten dann dort ein paar Fotos. Sehr spät ging es dann schließlich zurück und sofort ins Bett.

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Tag 17 – Lissabon
Nachdem wir ein bisschen Schlaf nachzuholen hatten, frühstückten wir erst um die Mittagszeit wieder in der süßen Bäckerei (war anscheinend doch nicht nur eine Bäckerei, da auch ganze viele Leute dort zu Mittag aßen) vom Vortag. Nach dem Frühstück wollten wir beim anderen Bahnhof (diesmal mit unseren Interrailpässen bewaffnet) die Reservierung nun endlich vornehmen. Dort war zwar eine ewiglange Schlange, aber der Mann am Schalter war viel freundlicher und konnte Englisch. Danach spazierten wir am Meer entlang, machten ein paar Fotos und setzten uns dann kurzzeitig gemütlich in eine Wiese. Leider war ich an diesem Tag wieder etwas angeschlagen und es war wirklich kaum etwas mit mir anzufangen. Deshalb machten wir uns auf den Weg in die Wohnung und ich machte es mir mit „Gilmore Girls“ gemütlich. Trotzdem ging es mir nicht besser und deshalb holte Marki für uns beide etwas von Subway, weil ich total Lust auf ein Subway-Sandwich hatte. Den restlichen Abend packten wir zusammen und versuchten nicht zu spät schlafen zu gehen.

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San Sebastian hat mir echt super gefallen, das Meer war so schön und der Ausblick vom Urgull echt traumhaft. Definitiv ein Ort, an den ich wieder einmal reisen möchte! Lissabon hat mir zwar auch gut gefallen, aber auf der Reise habe ich einfach schon so viele schöne Orte gesehen, dass es gar nicht so besonders heraussticht. Was sagt ihr dazu?

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5 Gedanken zu “Interrail – Travel Diary #4 (Orléans, Blois, Tours, Bordeaux, San Sebastian, Lissabon)

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