Wenn ein Faulpelz zum #sportygirl wird..

Ich habe mich im Jahr 2016, was Sport angeht total verändert. Wie genau, möchte ich heute in diesem Blogpost erklären.


Bis ich mich mit 17 in einem Fitnessstudio angemeldet habe, habe ich mich für Sport nur sehr wenig interessiert (ich war die Art von Person, die sogar beim Turnunterricht in der Schule mit den Freundinnen im Eck gestanden ist und getratscht hat). Im Fitnessstudio habe ich mich gemeinsam mit ein paar Freundinnen angemeldet und dadurch sind wir auch zumindest in den ersten paar Monaten regelmäßig hingegangen. Nach einigen Monaten war die anfängliche Motivation leider nicht mehr so stark und die Fitnessstudio-Besuche wurden immer seltener. Zum Glück fing dann mein Freund an, im gleichen Fitnessstudio wie ich zu trainieren und motivierte mich möglichst oft wieder hin zu gehen.

Leider trainierte ich zu dieser Zeit „falsch“. Und mit falsch meine ich nicht, dass ich die Übungen falsch ausgeführt habe, sondern einfach nur, dass für mich persönlich das Training im Nachhinein gesehen einfach nicht passend war. Ich trainierte fast immer Beine und meistens mit viel zu viel Gewicht, dementsprechend waren damals meine Oberschenkel auch sehr trainiert, was mir damals gut gefiel, was ich jetzt aber einfach zu viel finde. Für mich gab es damals nur Krafttraining, Krafttraining, Krafttraining und vielleicht alle drei Monate einmal einen 5 km Lauf oder hin und wieder 15 Minuten am Crosstrainer.

Irgendwann fing ich dann an Cardio in mein Training einzubauen, zog aber trotzdem meistens mein gesamtes Krafttraining durch und verbrachte dadurch extrem viel Zeit im Fitnessstudio. Mit der Zeit wurde mein Training ausgeglichener und am 28. Dezember 2015 schenkte mir mein Onkel meinen Laufschuh, Asics GT 2000. In den nächsten beiden Tagen lief ich damit knappe 20 km und zwar in einer derart langsamen Geschwindigkeit, dass es wahrscheinlich eher nach schnellem Gehen aussah.

Ab Februar lief ich dann wirklich regelmäßig und steigerte mich von Lauf zu Lauf. Ich war total motiviert und wurde auch immer besser, was mich wahnsinnig motivierte. Ende Februar lief ich dann bei „Laufen Hilft“ im Prater mit und wurde mit knapp 30 Minuten über 5 km zweite in meiner Altersklasse. Ich war so happy und wollte am liebsten immer mehr laufen und immer besser werden. Im April lief ich dann einen 8 km Lauf und am 1. Mai endlich meinen ersten 10 km Lauf in Salzburg. Dieser Lauf war richtig hart und ich war mit meiner Zeit leider unzufrieden.

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Der nächste 10 km Lauf ließ aber nicht all zu lange auf sich warten, denn beim Wiener Frauenlauf (auch im Mai) lief ich dann endlich die 10 Kilometer unter einer Stunde und war so glücklich. Die Strecke war zwar sehr flach, aber an diesem Tag heizte die Sonne mit 30 Grad hinunter, trotzdem lief einfach alles super. Ende Juni fand mein persönliches Laufhighlight statt: Beim Pro Planet Fairnessrun verbesserte ich meine 5 Kilometer Zeit von Februar um mehr als zwei Minuten. Das Gefühl im Ziel war einfach super ! 🙂

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Während des Sommers trainierte ich leider sehr sehr wenig. Ich war eigentlich den ganzen Sommer unterwegs. Insgesamt war ich nicht mehr als eine Woche in Wien. Vor allem während meiner Interrailreise fiel es mir extrem schwer, mich zum Laufen aufzuraffen. Wenn man jeden Tag mehr als 20.000 Schritte geht, hat man manchmal einfach keine Lust und auch Zeit Sport zu machen. Ich wollte mein Training ursprünglich durchziehen, aber das war Wunschdenken und hat einfach nicht funktioniert, was aber auch überhaupt kein Problem ist.

Trotz allem ging sich mein Training für meinen ersten Halbmarathon ja doch aus. Ganz zufrieden war ich zwar mit meiner Zeit dort nicht, aber ich bin einfach stolz, wie gut ich mich in diesen paar Monaten sportlich gesteigert und weiterentwickelt habe.

Vor Kurzem hatte ich wieder ein Tief, was das Laufen betrifft und ich bin glaube ich zwei Wochen einfach gar nicht gelaufen. Ganz ohne Laufen könnte ich aber nicht mehr, denn das Gefühl nach dem Training ist einfach das Beste! Momentan gehe ich leider nur ein- bis zweimal pro Woche ins Fitnessstudio, aber versuche dreimal pro Woche laufen zu gehen, was meistens auch ganz gut hinhaut. Ich bin sehr zufrieden mit der derzeitigen Situation und hoffe, dass ich mein Training auch im Winter durchziehen kann.

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Was zieht ihr im Winter alles zum Sporteln draußen an? Bin auf der Suche nach Tipps, mir wird nämlich so leicht kalt 😦

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6 Gedanken zu “Wenn ein Faulpelz zum #sportygirl wird..

    • stephidrexler schreibt:

      Danke meine liebe 🙂
      Ich versuche es zumindest, manchmal funktioniert’s super, manchmal leider gar nicht, aber ich glaube es muss solche und solche Phasen geben 🙂
      Wünsch dir viel Erfolg in deine Routine reinzukommen !
      x Stephi

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