In diesem Jahr haben es wieder zwei neue Tattoos unter meine Haut geschafft. Heute möchte ich sie euch zeigen und auch erklären, warum ich mich jetzt auch für etwas Größeres entschieden habe.


Seit mittlerweile mehr als 3 Jahren sammle ich langsam, aber sicher Tattoos auf meinem Körper. Angefangen hat alles ziemlich klein und auch über die Jahre sind die Motive immer ziemlich klein geblieben und fanden Platz an Stellen, die ich im täglichen Leben sehr gut verbergen kann. Ich muss sagen, dass die diskrete Auswahl der Stellen nicht unbedingt mit Absicht passiert ist, es aber trotzdem angenehm ist, nicht ständig jedes Tattoo erklären zu müssen.  Bis auf mein Tattoo am Handgelenk oder am Knöchel sieht man meine Tattoos nämlich vor allem im Herbst und Winter kaum. Irgendwann werden meine Arme aber sicher auch noch voll. Übrigens: Meine anderen Tattoos und die Stories dahinter könnt ihr gesammelt hier finden.

Tattoo Nummer 5 – London
Anfang Juni war ich in London, eine meiner absoluten Lieblingsstädte. Als ich auf meiner Story postete, dass ich am Weg nach London bin, sendete mir eine Followerin ein Tattoostudio, das sie mir empfehlen wollte. Hatte ich davor noch gar nicht darüber nachgedacht, war ich nach dieser Nachricht ziemlich begeistert von der Idee mir ein Tattoo in und von einer meiner liebsten Städte stechen zu lassen. Leider gab es bei dem empfohlenen Tattoostudio (Scratchline Tattoo) keinen Termin mehr, aber sie erzählten mir von einem anderen tollen Studio (helltopaytattoo). Ich fixierte per Instagram einen Termin und zwei Stunden später saß ich schon im Studio. Bei dem Studio handelt es sich um ein typisches Studio auf der Camden High Street – das heißt es befand sich direkt über einem Souvenir-Shop neben 2378124 anderen Piercing- und Tattoo-Shops und ich hätte es ohne den Tipp wahrscheinlich niemals betreten. Im Studio angekommen hatte ich aber einen super Eindruck über alles was mir wichtig ist: Sauberkeit, Professionalität und Freundlichkeit der Tätowierer. Meinem Tätowierer, Lee hatte ich meine Idee schon per Instagram zukommen lassen und er zeigte mir seinen Entwurf, der mir auf Anhieb sehr gut gefiel. Während des Stechens lag ich in meiner typischen Schlafposition und wäre beinahe eingeschlafen, da es überhaupt nicht schmerzhaft war. Nach einer Viertelstunde waren wir fertig und ich trug ein neues Meisterwerk unter meiner Haut. Lee hat so fein gestochen – die Linienführung ist echt sauber und ich muss sagen, es ist eines meiner allerliebsten Tattoos geworden. Ich mag auch die Stelle total gerne und finde es sieht alles in allem einfach so zart und schön aus. Gezahlt habe ich 70 Pound inklusive Tattoocreme. Für das Motiv habe ich mich übrigens entschieden, da London wirklich eine meiner Herzensstädte ist, die ich schon am öftesten bereist habe und wo ich mir vorstellen könnte auch längere Zeit zu leben.

Tattoo Nummer 6 – Blumen
Den Plan irgendwann ein oder mehrere größeres Tattoo haben zu wollen,  hatte ich am Anfang nicht. Was aber definitiv stimmt, ist, dass tätowieren einfach süchtig macht. :p Am Anfang war es mir wichtig, dass jedes Tattoo eine Bedeutung für mich hat. Bei anderen fand ich große Tattoos oft schön, aber an mir konnte ich es mir nicht vorstellen. Mittlerweile habe ich schon einige Pläne und Ende September war es dann soweit: mein erstes großes Tattoo. Ich war bei Nickycube in Wien, im 4. Bezirk. Habe mich mit ihr besprochen, ihr Bilder geschickt und sie hat mir dann ein Kunstwerk gezaubert. Insgesamt war ich mehr als 4 Stunden bei ihr – 2 Stunden Outlines, und dann noch ca 1,5 Stunden schattieren und Feinarbeit, die restliche Zeit Pause bzw. Besprechung. Ich muss sagen die Outlines waren echt ok für mich und ich konnte sogar währenddessen lernen. Was schlimm war war die vierte Stunde dann – da war ich einfach mit meinen Nerven schon ziemlich am Ende und meine Schmerzgrenze war einfach erreicht. Gegen Ende hin hab‘ ich wirklich ordentlich gejammert, aber das Ergebnis hat das alles entschädigt. Nicky ist außerdem ein Wahnsinn: richtig nett, verständnisvoll und kümmert sich richtig gut um einen. Da die Blumen, die übrigens keine spezielle Bedeutung für mich haben, sondern mir einfach sehr gut gefallen, ja mein erstes großes Tattoo waren, merkte ich schon einige Unterschiede zu den bisher sehr kleinen Motiven auf meinem Körper.  Die Schmerzen während des Stechens und danach waren auf alle Fälle größer, aber alles sehr erträglich. Außerdem war ich schon ziemlich müde und fertig danach und war froh den restlichen Tag nur mehr daheim im Bett zu verbringen.
Die Kosten lagen hier bei ca 500€, wobei ich aber zu meinem Geburtstag von meinen lieben Freunden einen Zuschuss bekommen habe. :p

Die Handyhülle auf dem Bild ist übrigens von idealofsweden. Das sind zurzeit meine absoluten Lieblingshüllen und ich hab mittlerweile schon 4 oder 5 zu Hause. Mit dem Code „ID20-UZ888“ bekommt ihr 20% auf eure Hülle.

Wie oben schon erwähnt, hab ich schon mal einen Post über meine restlichen Tattoos verfasst. Den findet ihr hier. Ansonsten bleibt nur zu sagen: auf die nächsten Tattoos.