Gestern (12.7) in der Früh hat für meinen Freund und mich endlich unsere lang ersehnte und geplante Interrail-Reise gestartet. Ich werde alle paar Tage ein neues Travel Diary hochladen, je nachdem wieviel passiert.


Planung und Organisation
Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht gerade der organisierteste Mensch auf der Welt bin. Auch nicht, wenn es ums Reisen geht, aber ich will immer wissen, wo ich am Ende des Tages schlafen kann. Aus diesem Grund und auch, weil man Nachtzüge etc. sowieso vorbuchen sollte, haben wir die Reise größtenteils bevor wir gestartet sind, geplant. Viele werden jetzt sagen „Das hat dann gar nichts mehr mit Interrail zu tun!“ oder „Wo bleibt dann das Abenteuer?“, aber ich muss ehrlich gestehen, dass ich mir sicher bin, dass auch so genug Abenteuer auf uns zukommt. Ja, es ist keine typische Interrail-Reise, sondern eine Europareise mit Interrail-Ticket, aber so bin ich einfach zufrieden damit und bin nicht die ganze Zeit gestresst. Falls ihr wissen wollt, was in meinem Rucksack drin ist und wie ich gepackt habe, lasst es mich wissen, dann werde ich das in einem der nächsten Posts erwähnen 🙂 Und jetzt geht’s auch schon los mit dem Travel Diary.

Tag 1 – Wien und Budapest
Unseren ersten Tag starteten wir in Wien, mit dem Zug um 8:42 ging es dann nach Budapest. Nach zweieinhalb Stunden Fahrt kamen wir im 37°C heißen Budapest an, zu Fuß ging es weiter in den Stadtkern. Auf unserer Tour durch die Stadt kamen wir bei der Synagoge und der Szent Istvan Basilika vorbei und gingen über die Kettenbrücke und rauf ins Burgviertel. Dort schauten wir uns den Burgpalast, die Fischerbastei und die Matthias-Kirche an. Nach einer kurzen Schattenpause und einem tollen Blick über die ungarische Hauptstadt und die Donau machten wir uns wieder auf den Weg hinunter in die Stadt und genossen, trotz Hitze, eine Gulasch- und eine Paprikasuppe. Daraufhin fuhren wir mit der U-Bahn ins Stadtwäldchen (varosliget), wo wir den restlichen Tag verbrachten und dann zu Fuß mit kurzem Zwischenstopp beim Supermarkt zurück zum Bahnhof gingen. Ich war davor noch nie in Budapest und war total fasziniert, wie schön es dort ist 🙂 Mit dem Nachtzug ging es dann weiter Richtung Berlin. Leider hatten wir ein riesiges Pech mit den Leuten in unserem Liegewagenabteil. Sie waren nicht nur den Großteil der Nacht laut, sind ständig wieder aufgestanden, sondern haben auch dauernd das Fenster aufgemacht, obwohl es geregnet hat und total laut war. Außerdem hielt der Zug in Breclav und die tschechische Polizei führte eine Passkontrolle durch, was uns nochmals aus dem Schlaf riss.

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Tag 2- Berlin und Hamburg
Nachdem unsere lauten Mitfahrer in Dresden ausstiegen, hatten wir noch ein bisschen Zeit uns bis wir um kurz nach 9 in Berlin ankamen, auszuschlafen. Bevor uns auf den Weg machten, genehmigten wir uns noch ein kleines Frühstück am Berliner Hauptbahnhof. Als wir aus dem Bahnhof herauskamen regnete es leicht und war recht kühl. Ich hatte leider eine kurze Hose an, aber unsere Sachen hatten wir schon in einem Schließfach untergebracht, also hieß es durchbeißen. Zu Fuß ging es zum Reichstag, weiter zum Brandenburger Tor und zum Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Am Potsdamer Platz setzten wir uns kurz in die Mall of Berlin, da es noch ein bisschen stärker zu regnen begonnen hat. Nachdem der schlimmste Regen vorbei war, ging es weiter in die Niederkirchnerstraße zur Topographie des Terrors und dann gleich zum Checkpoint Charlie, wo wir uns auch eine Currywurst kauften, so lecker. Mit der U-Bahn ging es dann weiter zum Alexanderplatz, von dem aus wir zum Berliner Dom und der Museumsinsel gingen. Dort blieben wir dann noch ein bisschen sitzen, bis es zu Fuß auch schon wieder zurück zum Bahnhof ging. In Berlin waren wir echt schnell mit allem „fertig“, weil wir beide schon mal dort waren und genau wussten, wo wir hinwollten, deshalb blieb noch Zeit für einen Zwischenstopp bei Vapiano. Mit dem Zug ging es dann weiter nach Hamburg, wo wir nach kurzer Suche unser Hotel in der Nähe des Bahnhofs fanden. Wir machten es uns erstmal gemütlich und dann freute ich mich schon auf eine Dusche (im Gemeinschaftsbad). Für den Abend holten wir uns noch eine Reisbox am Bahnhof, wo es echt extrem viel zum Essen gibt, spazierten noch kurz an die Alster und beobachteten dort den Sonnenuntergang. Danach machten wir uns noch einen gemütlichen Netflixabend.

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Und heute ist schon Tag 3 unserer Reise, in meinem nächsten Travel Diary erfährt ihr, wie unsere Reise weitergeht und was es in Hamburg noch so zu entdecken und erleben gibt.

 

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